Katholisches Familienzentrum Rosendahl

Coronavirus

Sehr geehrte Damen und Herren!

Verschiedenen Medienmeldungen konnte man entnehmen, dass ab Montag ein Betreuungsverbot von Kinderbetreuungeseinrichtungen für Kinder im Alter bis zur Einschulung gilt. 

Diesbezüglich ist allerdings folgende Information von entscheidender Bedeutung, die im Laufe des Nachmittags an alle Landesjugendämter zur Weiterleitung an alle Jugendämter aus dem MKFFI versandt wurde: 

„Ab Montag gilt ein Betreuungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen und „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte). Hierzu gelten jedoch Ausnahmen. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen erhalten den Betrieb ab Montag zunächst offen. So soll es ermöglicht werden, dass in den Fällen,  in den beide Eltern oder Alleinerziehende in kritischer Infrastruktur arbeiten, ihre Kinder wie gewohnt in die Einrichtung bringen können. Voraussetzung hierfür:

-die Kinder weisen keine Krankheitssymptome auf

– die Kinder stehen nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und sie weisen keine Krankheitssymptome auf

-die Kinder haben sich nicht in einem Gebiet aufgehalten,  das durch das Robert Koch Institut aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) bzw 14 Tage seit Rückkehr aus dem Risikogebiet vergangen sind und keine Krankheitssymptome zeigen.

Hinweise zur kritischen Infrastruktur erfolgen in Kürze. 

Die Aufrechterhaltung des allgemeinen Kindertagesbetreuungsbetriebes ist zwingend erforderlich um sicherzustellen, dass ab Montag Eltern weiter in kritischer Infrastruktur wie z.B. der gesundheitlichen Versorgung arbeiten können. Das ermöglicht es diesen Eltern,  ihr Kind in die bekannte Einrichtung zu geben. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Betreuung  auch in Anspruch genommen wird und die kritische Infrastruktur weiter betrieben werden kann.“

Das heißt für alle Tageseinrichtungen in Trägerschaft der Pfarreien, dass der Betrieb am kommenden Montag zunächst zu den gewohnten Öffnungszeiten mit dem vollen Personal zu erfolgen hat. Dann wird im Laufe des Tages festgestellt werden müssen -anhand der in dem Schreiben benannten Kriterien für die Kinder von Eltern,  die in kritischer Infrastruktur arbeiten, 

-wie mit der Öffnung der Kita weiter zu verfahren sein wird. Dazu wird es im Laufe des Montags den notwendigen Erlass aus dem Ministerium geben.

Schon jetzt bitte ich dabei um eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen und Städten bzw. den zuständigen Ämtern. Weiteres am Montag. 

Ich danke für alle Mitarbeit in diesen Fragen und verbleibe (vorerst) mit den besten Wünschen für das Wochenende und den Sonntag. 

Herzliche Grüße 

Dr. Klaus Winterkamp 

Bischöflicher Generalvikar

Domplatz 27, 48143 Münster 

Telefon 0251 49516002 Fax  0251 495716003